Das harte Leben von Fernstudenten

19/01/2010

Ergebnisse sind da!

Hallo liebe Mitstreiter, Mitleider, Interessierte,….

Ich will euch natürlich nicht den Ausgang der ganzen mühevollen Lernerei vorenthalten – die Ergebnisse sind da!!! 🙂 Jaaaa – es darf gelächelt werden! 🙂 MEEEHR!!! 😀 Jaaa! So ist fein!

Denn Mathe habe ich bestanden. Am Tag der Klausur erfuhr ich dann auch, dass es bei mir ohnehin nur um Bestehen oder nicht Bestehen ging, denn Mathe zählt in unserem Studiengang für BWLer nur als Vorleistung. Das heißt, ich hätte Mathe beliebig oft schreiben können und konnte ohnehin nur bestehen oder eben nicht bestehen. Aber ich habe es hinter mir, denn ich habe mir ein fettets „BE“ für Bestanden gesichert! YEAH! STRIKE!

Das Ergebnis für Volkswirtschaftslehre war gestern online. Allerdings konnte ich es mir erst zur Kaffeezeit abrufen, denn vorher waren wir in Winterberg zum Rodeln! Ich weiß, dass Rodeln – also Schlitten fahren – nicht mit der Attraktivität von Snowboarden mithalten kann. ABER: Ich hab´s mir wenigstens getraut! Snowboarden und Ski fahren fällt bei mir aus mehreren Gründen aus:

  1. zu halsbrecherisch
  2. zu stylisch – da kann ich nicht mithalten
  3. zu gefährlich
  4. zu anstrengend
  5. zu knochensplitternd

😀

Okay, es ist wohl klar, dass ich ein totaler Angsthase – oder auch eine Bangbüchs – bin! Deswegen ist Schlittenfahren auch das Maximum dessen, was für mich in Sachen Wintersport in Frage kommt! Und ich habe eine sehr gute Figur dabei gemacht! Dank ausgereifter, raffinierter mathematischer Berechnungen konnte ich meine Abfahrtslinie optimieren und gewann beinahe jedes Abfahrtsrennen! Tja, Mathe I habe ich wohl auch verdient bestanden! Zudem sahen einige meiner Abfahrtslinien gewissen Indifferenzkurven sehr ähnlich. Das Haushaltsoptimum war also schnell bestimmt und die Abfahrt genommen! 😉 Aber das ist ja auch kein Wunder, denn meine VWL-Klausur habe ich ebenfalls mit sehr gutem Ergebnis bestanden! HA! Wie war das nochmal?! Mit Schulwissen Studienprüfungen bestehen, bestätigt unsere Intelligenz?!! JA!!!!

Wir sind so kluk! 😉

Auf zur nächsten Mission! Klausuren in Betriebswirtschaftslehre und Buchführung stehen an! Yippie!!! ich freu mich drauf!

02/11/2009

Studienreise nach Pelzerhaken an die Ostsee

Filed under: Studienreisen — studentin @ 08:48
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Liebe Schicksalsteiler,

ich weiß, dass ich unangekündigt das Bloggen für unendlich lange 4 Tage ausgesetzt habe. Aber das hatte natürlich einen wichtigen Grund: Ich bin am Donnerstag, 10.00 Uhr Ortszeit Rheda-Wiedenbrück, aufgebrochen nach Pelzerhaken! Zum Studieren gehören Studienreisen wie Zimt und Zucker zum Milchreis! Also sollten auch wir Fernstudenten Gelegenheiten wahrnehmen, unser Wissen in anderer Umgebung zu erweitern, zu vertiefen und anzuwenden.  Das habe ich getan!

Noch am 1. Tag versuchte ich mir weiterhin die Matrizen näher zu bringen, was mit dem Blick direkt auf den Strand wahrlich schwer fiel. Aber das wäre ja auch nicht im Sinne des Erfinders solcher Reisen gewesen, wenn wir uns unterwegs mit exakt den gleichen Studienthemen befassen. Also – ein neues Thema musste her!

DIE MÖPPELOLOGIE!!!

Zu Recht fragt sich jetzt der ein oder andere, was das ist. Dieses höchst wissenschaftliche Forschungs- und Lehrgebiet erschloss sich erst in kurzer Vergangenheit und ist der breiten Masse noch nicht sonderlich geläufig. Das sollte sich in naher Zukunft jedoch ändern, denn ein Möppel kann Leben retten!

Ein Möppel erzeugt Strom und verbraucht dabei Benzin. Und trotzdem heißt er nicht Generator, Aggregat oder schlicht Stromerzeuger – sondern eben Möppel. Der Grund: Er heißt, wie er klingt!

Meine erste Bekanntschaft mit dieser Spezies schloss ich am Vormittag des 30.10.2009. Nach einer durchgemachten Nacht beschlossen wir, wenigsten von 9.30 Uhr bis zum Nachmittag ein wenig zu schlafen. Aber weil es ohne uns Durchmacher so langweilig war und wir anders nicht aus dem Bett zu bekommen waren, war dies ein klassischer Einsatzmoment für den Möppel! Ruck Zuck hingestellt, angeschmissen und gewartet. Das Warten währte nicht lange und schon war die Party- ähm – Studiengesellschaft wieder vollzählig und der Möppel hatte seinen ersten Dienst getan.

Und hier zeigt sich auch die Überlegenheit des Möppels gegenüber anderen Wachmachern: Vor dem Möppel kam das Megaphon zum Einsatz, mit welchem in den Fluren lautstark ein „Krieg“ angekündigt wurde. Aber da die besagten Nachrichtenverbreiter keine Helme trugen, war es offensichtlich, dass es nur ein Fehlalarm war. Ergebnis: Keine Reaktion. Keiner steht auf. Mission gescheitert.

Der Möppel allerdings funktioniert passiv. Einmal in Gang gesetzt, verrichtet er unbeirrt seine Dienste und lässt sich weder aufhalten noch ignorieren. ER leitet dann die Mission. Fehler wie fehlende Helme sind ausgeschlossen. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Hat der Möppel mehr Benzin, als wir Nerven?!

JAAA!!!

Denn der Möppel heißt ja, wie er klingt und wer hört sich nach einer durchgemachten Nacht lange so ein Geräusch an, das einen weder schlafen noch denken lässt?! DER MÖPPEL HAT GEWONNEN!

Nun war es an der Zeit den Möppel für sich zu entdecken und sich den unendlichen Verwendungsmöglichkeiten zu öffnen.

Vorgehensweise:

  1. Am Möppel darf vor Inbetriebnahme kein stromnehmendes Gerät angeschlossen sein.
  2. Ein Feuerlöscher muss bereit stehen.
  3. Vorne: Hebel nach links, Choke raus.
  4. Hinten: Hebel nach unten, Ölstand kontrollieren, Benzinfüllmenge kontrollieren.
  5. Möppel anschmeißen mit einem kräftigen Ruck an der Leine.
  6. Choke wieder rein.
  7. Geräte anschließen
  8. GLÜCKLICH SEIN

Und schon ist man in der Lage am Strand 20 Liter Tee zu kochen, einen Zeltaufbau auszuleuchten oder eine nächtlichen Taufe am Strand zu erhellen. Fabelhaft!

Jedoch aufgepasst! Nicht jedem ist die hohe Kunst der Möppelologie zugänglich und es wird Menschen geben, die sie auch noch nach Jahren nicht beherrschen werden. Denn der Möppel gehört nicht uns, sondern immer noch wir dem Möppel!

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